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Ein Wochenende in Wien? Einfach zu kurz! |
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Unsere Kinder schenkten mir zu meinem Geburtstag eine Wochenendreise nach Wien, um dort, nach einer Zeit von 25 Jahren, endlich meine ältere Schwester wiederzusehen. Mein Mann und ich fuhren mit unserem Wagen in den frühen Morgenstunden zum Flughafen in Düsseldorf um unsere Kurzreise mit der Air Berlin anzutreten. Wir fanden dort auf Anhieb den für uns zuständigen Counter, checkten recht früh ein und konnten deshalb noch in aller Ruhe einen Kaffee trinken und die Hektik des Flughafens beobachten. |
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Flughafen Düsseldorf |
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Dies ist eine Fokker 100 der Air Berlin, mit der wir nach Wien gedüst sind. Sie fasst 100 Passagiere und ist mit ca.700 Km/Std. |
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Endlich war es soweit und dem Wiedersehen mit meiner Schwester, stand nicht mehr viel im Weg. Nachdem wir das Gepäck abgeholt haben und zum Ausgang gingen, war die Freude riesig, da mein Neffe Rudi und seine Frau Ulrike, dort schon auf uns warteten. Es gab wie immer viel zu erzählen, was dort im Kaffee, bei einer Melange und einem großen Schwarzen, sofort eingeleitet wurde. Im Parkhaus wurde alles im Auto verstaut und ab ging es, in Richtung Wien, wo wir trotz des schlechten Wetters, das “Hundertwasser-Haus” besucht haben. Leider ließ das Wetter nicht mehr zu, da es heftigst schneite und außerdem s..kalt war. |
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Das Hundertwasser-Haus aus verschiedenen Perspektiven. |
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Nun ging es in Richtung Wiener Neustadt, wo Rudi, Ulrike und der “kleine” Rudi in einem schönen Haus leben, das in Eigenarbeit umgebaut wurde. |
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Wie es wohl meistens ist, spielte sich fast alles in der Küche ab, weil es dort, genau wie bei uns, immer am gemütlichsten ist. Es gab viel zu erzählen und zu ratschen und ich hatte doch vor Aufregung etwas Bauchweh, weil ich gleich meine große Schwester wiedersehen sollte. 25 Jahre sind eben doch eine sehr lange Zeit, in der sehr viel geschehen ist. Endlich war es soweit. In der Diele hörte ich Ihre Stimme und ich wurde nun doch um einiges nervöser. Würde sie mich wiedererkennen, oder war ich mit den Jahren doch eine Fremde für sie geworden. Ich denke, die Bilder sprechen für sich und benötigen keinen Kommentar. Der Abend ging wie im Flug vorbei und es wurde schneller Zeit zum Schlafen, als es uns recht war. |
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Am Sonntag wurden, nach einer herrlich durchschlafenden Nacht und einem wunderbar harmonischem Frühstück, die mir in Erinnerung gebliebenen Orte aus meiner Kindheit besucht. Rudi hat nichts ausgelassen. Selbst ein Besuch am Grab meiner Großeltern stand auf dem Programm. |
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In Felixdorf und Sollenau lagen die Schwerpunkte meiner Kindheit in Österreich und Rudi hatte schon im Vorfeld, ohne daß ich davon wusste, die meisten Örtlichkeiten aufgesucht und nachgeschaut, ob sie noch existieren. Es war stellenweise so unverändert, daß ich dachte, daß Oma und Opa jeden Moment um die Ecke kämen. |